CO2050 Toolbox

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ganzheitliche Umsetzung der EU 2050 Klimaziele 

mit individuellem Mehrwert

Was für viele Kommunen und Unternehmen als Herausforderung erscheint, verstehen wir nicht nur als Notwendigkeit, sondern als einzigartige Chance. Wir kombinieren langjährige Erfahrung in Architektur, Stadtplanung, Energieberatung, Nachhaltigkeitszertifizierung, Softwareentwicklung und Projektmanagement, um vom Projektstart bis in die systematische Inbetriebnahme jederzeit individuell, effizient und zielführend agieren zu können.

Unsere Werkzeuge bauen aufeinander auf und ergeben zusammen ein umfassendes CO2050 Projektpaket, welches Zielsetzung, Planung, Bau und Betrieb einschließt.

Alle Leistungsbausteine sind auch einzeln anwendbar und darauf ausgerichtet, in jeder Projektphase einen nachhaltigen, langfristig relevanten Mehrwert zu schaffen. Die EU 2050 Klimaschutzvorgaben dienen dabei lediglich als Leitplanken, um Werte wie Lebensqualität, Behaglichkeit, Gemeinschaft, aber auch Funktionalität, Nutzerfreundlichkeit, oder Anpassungsfähigkeit, in einem verlässlichen Kostenrahmen über den gesamten Lebenszyklus hin weg zu verwirklichen.

 
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Evaluieren + Integrieren Realisieren + Replizieren

für nachhaltig erfolgreiche Projekte

Aktuelle Projekte

 

Portfoliostrategie

 

evaluieren

 

"Als SoftGrid formulieren wir variable Strategien, gegründet auf umfassenden Datensätzen, die uns eine klare, quantifizierbare und qualifizierbare Zielsetzung formulieren lassen."

(Rolf Demmler)

CO2 Neutralität im richtigen Kontext

Ohne zu wissen, in welchem Kontext wir agieren, können keine nachhaltigen Lösungen entstehen. Daher richtet sich diese Portfolioanalyse an die ersten Planungsphasen: Grundlagenermittlung und Zielsetzung.

In diesem Leistungsbaustein werden die vorhandene Bebauung, die existierende Energieversorgung und urbane Systeme datenbasiert im Kontext analysiert. Es entsteht eine verlässliche, iterative und realitätsnahe Basis, die alle relevanten Planungsparameter dynamisch integriert.

Auf dieser Basis kann holistisches Gestalten überhaupt erst einsetzen: verschiedene Varianten können schnell aufgestellt und zielführend in ihrer gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Wirkungen evaluiert werden. So ist ein komplexer Abgleich von Varianten im spezifischen Kontext systematisch im Planungsprozess verankert.

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Gebäude - Stadt - Energie

Wir betrachten alle Komponenten eines Projektes immer in der Gesamtheit ihrer Wechselwirkungen, nur so können die entscheidendsten und wertvollsten Optimierungspotentiale bestmöglich identifiziert werden. So lassen sich schnell und effektiv die "großen Entscheidungen" vergleichen und eine erste fundierte Weichenstellung treffen.

Die Bereiche Gebäude, Stadt und Energie werden integrativ modelliert und simuliert: Gebäudehülle, Energieversorgung, PV auf dem einzelnen Gebäude, Infrastruktur zur Wasserstoff- oder E-Mobility im Stadtteil oder Peer2Peer Bilanzierungssysteme greifen ineinander und sind über alle technischen Parameter miteinander verbunden.

Ist es in unserem Projekt besser, die Gebäudehülle (passiv) oder die TGA (aktiv) zu optimieren?

Wie kann eine "Schritt-für-Schritt" Erneuerung aussehen?

Wie bringen Neubauten einen optimalen Mehrwert in der Gesamtenergiebilanz des Projektes?

Wie definieren wir überhaupt am sinnvollsten unseren Betrachtungsgegenstand und dessen Grenzen?

So haben wir für jede Frage, für jede Idee und für jede Alternative die Gesamtbilanz im Blick und können im Einzelnen darstellen, wie sich potenzielle Entscheidungen und Maßnahmen auf bestimmte Aspekte und Teilgebiete auswirken.

Konkreter Handlungsrahmen

Konventionelle Planungsmethoden sind schlicht nicht in der Lage, die notwendige Komplexität abzubilden. Mit der Portfolioanalyse jedoch kann aktiv, umsichtig und zielführend gestaltet werden. Als Resultat steht eine solide Grundlage für strategische Entscheidungsträger, auf denen sie ihre Visionen in einen fundierten, konkreten Handlungsrahmen übersetzen können.

 
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CO2050 APP

 

Integrieren

CO2 Neutralität als solide Vision

Die CO2050 Plattform schafft das Umfeld für eine effiziente technische, strategische und politische Projektkommunikation und Dokumentation zur Konsensfindung. Diese kann direkt auf dem Datensatz der Portfolioanalyse aufbauen und strukturiert Entscheidungen, vom Anfang bis zum Ende des Projektes, herbeiführen. Somit integriert sich dieser Baustein in alle Projektphasen, von der Zielsetzung über die Planung und Realisierung bis hin zur Dokumentation und den Betrieb.

 

Die CO2050 Plattform ist eine von SoftGrid entwickelte digitale Projektumgebung, die allen Projektbeteiligten einen proaktiven, intuitiven Zugang zu komplexen Planungsaufgaben ermöglicht. Diese entwickeln wir mit jedem konkreten Projekt weiter, so dass den Projektbeteiligten immer ein aktuelles und auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Planungs-, Kommunikations- und Projektsteuerungstool zur Verfügung steht. 

Alles im Blick

 

Die CO2050 APP schafft ein fakten- und datenbasiertes „Level Playing Field“ - eine neutrale Arbeitsumgebung, in der Entscheidungsträger und Spezialisten eingebunden sind. Der intuitive Zugang macht es für jeden Projektbeteiligten möglich, seine Aktionen auch in deren Wirkung im Gesamtzusammenhang zu sehen. Der "Blick über den Tellerrand hinaus" muss nicht gesucht werden, er ist automatischer Bestandteil eines jeden Arbeitsschrittes.

Von der "großen Vision", über strategische Entscheidungen bis hin zur Bestimmung der technischen Komponenten und Spezifikationen - alle Projektphasen können gemeinschaftlich und integrativ anhand von Variantenvergleichen gestaltet, bewertet und kommuniziert werden.

Wie kann selbstverliebtes Spezialistentum der Experten erkannt und vermieden werden?

Wie können unterschiedliche Teams sinnvoll und einfach kommunizieren und gestalten?

Wie können wir weiche Faktoren, wie Leidenschaft, über den eigenen Tellerrand hinaus einbinden?

Wie können Entscheidungsträger pointiert und ganzheitlich kommunizieren?

Die erfolgreiche Wandlung potenzieller Synergien in konkreten Mehrwert erfordert ein komplexes und interdisziplinäres Vorgehen. Die CO2050 Plattform bietet dafür eine elegante, intuitive und für jeden Akteur einfach zu verstehende und technisch fundierte Arbeitsumgebung. Was in der herkömmlichen Planung auf verschiedene Teams, Business Units oder Gremien verteilt war, bleibt zuverlässig alles im Blick.

 
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Generalplanung+PLUS

 

Realisieren

 

"Bei SoftGrid verstehen wir uns als Berater, die den Erfolg schulden."

(Antonio Wehnl)

CO2 Neutralität als echte Lebensqualität

Bei SoftGrid verfolgen wir konsequent einen Generalplanung+PLUS Ansatz, bei dem der Vorteil der klassischen Generalplanung (Architektur, Statik, TGA) als "One-Stop-Solution" von Anfang an mit relevanten Nachhaltigkeitsaspekten planerisch integriert wird.

Der Leistungsbaustein der Generalplanung+PLUS zielt auf das konkrete, gebaute Resultat. Im Mittelpunkt stehen eine passgenaue Realisierung individueller Visionen und deren substantieller Qualitäten.

Variabilität und Quantifizierbarkeit

Die Generalplanung+PLUS umfasst alle HOAI Leistungsphasen für Gebäude, Ensemble und Gebäudegruppen und nutzt einen BIM Workflow, in dem projektspezifische Synergien optimal integriert, Fehler reduziert und Zeit sowie Kosten gespart werden.

Aus unserer Projekterfahrung heraus ist es vergleichbar einfach, generische Nachhaltigkeitsaspekte (wie die EU 2050 Klimaschutzziele) mit individuellen Zielen (beispielsweise Gesundheit, Ruhe, Gemeinschaft, Behaglichkeit) zu verbinden. Dies gilt umso mehr, je früher im Planungsverlauf integrativ gearbeitet wird.

 

Daher steht der Schritt der ganzheitlichen Zielabgleichung für uns immer am Anfang. Im fortschreitenden Planungsprozess können in der BIM Umgebung alle gestalterischen Parameter abgebildet werden, so dass zu jeder Zeit die Konsequenz von Änderungen oder angepassten Zielsetzungen schnell und einfach eingepflegt und bewertet werden kann.

Ein wesentlicher Vorteil dieser Planungsmethode ist, dass die gesamte Planung parametrisch erfolgt. Das bedeutet, dass in einem Matrixsystem verschiedener Aspekte Nichts entschieden werden muss, solange nicht Alles entschieden ist. Daher gerät eine solche Planung nie "in die Sackgasse" und ist immer an unvorhergesehene Randbedingungen anpassbar und skalierbar. Nur so entstehen tatsächlich langfristig überzeugende, ausgereifte und qualitativ hochwertige Projekte, die unseren Alltag auch wirklich verbessern.

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nachhaltigkeitsstandards

Natürlich können wir im Zuge der Generalplanung+PLUS auch gleichzeitig und effizient die Zertifizierung als PHI Passivhaus, nach DGNB oder für die KfW Bezuschussung sicherstellen.

Dabei ist es uns immer wichtig, die jeweiligen Standards - wenn gewollt - im Sinne des Nutzers und des Projektes anzuwenden. Nachhaltigkeitsstandards lassen vieles zu und funktionieren am besten, wenn auch die Zertifizierungsstrategie (Wo bekommen wir unsere "Punkte"?) an den übergeordneten Projektzielen ausgerichtet ist.

 

 

 

Quantifizierbarkeit

Da dieser Prozess äußerst effektiv im Abbilden einer strategischen Vision als quantifizierbarem System ist, nutzen wir viele der Tools für die Nachhaltigkeitszertifizierung in allen unseren Projekten, auch wenn eine formale Zertifizierung gar nicht gewünscht ist.

Was genau bringt mir eine bessere Gebäudehülle für Behaglichkeit, Energieverbrauch und Betriebskosten?

Plane ich besser hochwertige Fenster oder TGA Komponenten, um meine Behaglichkeitsziele zu erreichen?

Wie kann ich aktive und passive Systeme kostensparend miteinander verbinden?

Es wird so möglich, einerseits den Mehrwert klar zu qualifizieren und quantifizieren - beispielsweise Behaglichkeit, Mikroklima, Energieverbrauch etc.  - und andererseits entsteht eine verlässliche, detaillierte Kostenaufstellung, die Kapitalbedarf, Amortisation und Rendite unter dynamischen Szenarien verlässlich darstellt.

transparente und verlässliche Planung und Umsetzung

Unser Generalplanung+PLUS Baustein bietet ein flexibles und individuell gestaltbares "Rundum Sorglos" Paket. Über die klassische Generalplanung hinaus werden nicht nur technische Prozesse optimiert und integriert, sondern parametrisch, ganzheitlich und nachhaltig neue Lebensqualität gebaut, die transparent und verlässlich im ganzen Prozess dargestellt, bewertet und weiterentwickelt werden kann.

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EPC + Energiebilanzierung

 

 

Replizieren

"Es ist in unserer digitalisierten Welt nicht mehr nachvollziehbar, Energieverbrauch als das Resultat von Haustechnikprodukten zu sehen. Energieeffizienz ist das produkt."

(Peter Ruwe)

CO2 Neutralität als verlässliches Kostenmodell

Der Baustein Energiebilanzierung und EPC - Energy Performance Contracting - wird während Planung und Ausführung entwickelt, richtet sich aber vor allem an den Betrieb des Gebäudes, Ensembles oder Stadtteilt über seinen gesamten Lebenszyklus.

Erst mit dem Nachweis, dass ein Projekt auch im realen Betrieb funktioniert, wie geplant und die Qualitätsziele erreicht oder überschreitet, ist auch eine überzeigende und hautnah erlebbare Vorlage geschaffen, die sich als Erfolgsstory replizieren lässt. Und dazu gehören nicht nur die bereits entwickelten Entwurfsstrategien, technischen Details oder Qualitätsbenchmarks, sondern vor allem der Blick nach vorne:

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​Wie werden sich die Betriebskosten meiner Immobilie vor dem Hintergrund zunehmend schärferer Regularien entwickeln?

Welche Mechanismen sind dazu in meinem existierenden Gebäudesystem (Steuerung, Monitoring etc.) bereits angelegt?

Wie kann ich in diesem Kontext langfristige Kostensicherheit erlangen?

Worauf muss ich achten, wenn ich meine Erfolgsstory in neuen Projekten adaptieren will?

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Mehr als (nur) ein Gebäude

Für uns bei SoftGrid ist das EPC - Energy Performance Contracting - bereits gelebte Realität. Im Rahmen der Planungsoptimierung mit Variantenvergleichen und digitalem Zwilling haben wir das Projekt bereits präzise simuliert und abgebildet, dass wir es in allen seinen Eigenheiten kennen und verstehen.

Daher scheuen wir auch nicht davor zurück, ein EPC anzubieten, in dem wir die gesamte Verantwortung für die Leistungsfähigkeit der Haustechnik, deren Betriebskosten und Energiebilanz übernehmen.

Unsere Bauherren haben langfristige Planungs- und Kostensicherheit. Denn im EPC bezahlen sie für die Sicherstellung des laufenden Betriebes, unabhängig von der Entwicklung der Energiepreise, CO2 Zertifikate, Marktgeschehen und politischen Initiativen.

Da wir alle Projekte parametrisch bearbeiten, ergibt sich für Investoren und Kommunen ein weiterer Effekt: Verfahren, Planungsgrundsätze, Ausführungsdetails, TGA-Konzepte etc. konzipieren wir als skalierbare Anwendungen, die es einem zukünftigen Projektteam ermöglicht, effizient auf dem vorhandenen Wissen aufzubauen und dieses zielgerichtet für - verschiedene - Folgeprojekte zu adaptieren. Wir betrachten Projekte nicht in sich abgeschlossen, sondern immer als Showcase, deren Replikation mit maßgeblich reduziertem Zeit- und Kostenaufwand umgesetzt werden kann.

ein (immer) besseres Quartier

Mit unseren Partnern sind wir in der Lage, höchst effiziente Systeme zur Energieerzeugung, - verteilung und detaillierter Bilanzierung einzusetzen. Im P2P (Peer-to-Peer) Netzwerk beispielsweise optimieren wir die Nutzung eigener Energie im Quartier und automatisieren den Austausch mit dem externen Stromnetz. Spitzenlasten und damit Anschaffungskosten lassen sich so ebenso wie Betriebskosten deutlich reduzieren.

Gerade für Gebäudegruppen, Ensembles und Quartieren sind die Vorteile von intelligent abgestimmtem Energiemanagement und klarer Bilanzierung interessant. Dabei sind unsere Systeme grundsätzlich so ausgelegt, dass sie in sich selbst optimierbar sind, sowie strategische Schnittstellen für zukünftige Erweiterungen und Verbesserungen enthalten.

 
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